Knorpelzelltransplantation
Das Institut für Gewebe- und Organrekonstruktion, kurz igo®, ist ein privates biopharmazeutisches Unternehmen und wurde im Jahr 2001 ins Leben gerufen.
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Der Tätigkeitsbereich liegt in der Produktion von autologen Zellkulturen für die humane Anwendung. Die Betriebsbewilligung wurde im Jänner 2001 durch das Bundesministerium für Gesundheit nach eingehender Überprüfung erteilt. Es ist somit das erste Unternehmen, dem die Erlaubnis zur Produktion von autologen Zellkulturen für therapeutische Zwecke in Österreich erteilt wurde. Das Institut bietet die Produktion von autologen Chondrozyten-und Fibroblastenkulturen unter Einhaltung höchster Qualitätskriterien an. |
Einsatzgebiete für autologe Chondrozytenkulturen sind die Autologe Chondrozyten Transplantation (ACT) zur Behandlung von traumatischen Gelenksknorpeldefekten und die Matrix Assoziierte Autologe Chondrozyten Transplantation (MACT) für die Behandlung von traumatischen Gelenksknorpeldefekten, Defekten der Nasenscheidewand und Defekten des Schädelknochens.
Knorpel hat praktisch keine Regenerationsfähigkeit und die klassischen Behandlungsmethoden zeigen keine echte Heilung des verletzten Knorpelgewebes. Aufgrund nicht oder schlecht heilender Defekte können Arthrosen entstehen. Eine echte Heilung erscheint nur möglich, wenn eine Mindestmenge an vitaler Grundsubstanz, produziert durch Knorpelzellen, im Defekt vorhanden ist.
Um das zu erreichen, wird diese Menge an patienteneigenen Knorpelzellen im Labor nachgezüchtet. Diese Zellen werden in den Knorpeldefekt eingebracht, wo sie neues Gewebe bilden und mit dem umliegenden Gewebe verschmelzen.
Die Autologe Knorpelzell Transplantation (ACT) beziehungsweise deren Variante, die Matrix Assoziierte Knorpelzell Transplantation (MACT) ist indiziert bei Gelenksknorpelschäden nach Verletzungen und bei jugendlicher Osteochondritis dissecans.

