Zentrum für Schulterchirurgie

Schulterchirurgie und Schulter-Behandlung im orthopädischen Zentrum Dr. A. Rümelin in Frankfurt. Stationäre und ambulante Versorgung. - Diagnostik, Schulter, Schulterchirurgie, Schultergelenk

Zentrum für Schulterchirurgie Frankfurt für ambulante und stationäre Operationen  im orthopädischen Zentrum Dr. A. Rümelin, Ihr Ansprechpartner:

Dr. Schröder

 

Dr. Schröder
Leiter des Zentrums für Schulterchirurgie
des orthopädischen Zentrums Dr. A. Rümelin.

Sprachkenntnisse:
Deutsch, Englisch, Spanisch

 

Schulterchirurgie – Hilfe für schmerzgeplagte Menschen

Für Menschen, die unter Schulterschmerzen und Arthrose leiden, sind alltägliche Handlungen eine Herausforderung und oft kaum zu bewältigen. Eingeschränkte Beweglichkeit und Schmerzen, die sich manchmal nur mit Medikamenten ertragen lassen, sind nicht immer durch konventionelle Therapie zu beseitigen.
Schulterprobleme sollten so schnell wie möglich von Spezialisten behandelt werden, um Folgeschäden zu vermeiden. Je eher ein pathologisches Geschehen im Schultergelenk behandelt wird, desto höher sind die Erfolgsaussichten. Für erfahrene Ärzte besteht in der Schulterchirurgie die Möglichkeit, auch bei vermeintlich aussichtslosen Fällen, Lebensqualität zu erhalten oder zurückzugeben und Schmerzen zu lindern.

  • Altersbedingte Veränderungen an den Knochen
  • Abnutzungserscheinungen an Gelenkkopf und Gelenkpfanne
  • Ausgekugelte Schultergelenke
  • Sportverletzungen, wie Sehnenrisse, und Schleimbeutelentzündungen

führen zu Schulterschmerzen und den Betroffenen zum Chirurgen.

Die Schulter – das frei beweglichste Gelenk des Körpers

Das Schultergelenk ist ein frei bewegliches Gelenk. Aus der Normalstellung eines ruhig herabhängenden Armes sind Bewegungen in alle Richtungen möglich:

  • Seitwärts Heben und Senken des Armes (Abduktion und Adduktion)
  • Vor- und Rückschwingen der Arme als Pendelbewegung (Anteversion und Retroversion)
  • Drehen der Arme um die Längsachse nach außen und innen (Außenrotation und Innenrotation)

Die Gelenkpfanne (Cavitas glenoidialis), eine eiförmige, flache, nach lateral gerichtete Vertiefung des Schulterblattes und der Gelenkkopf des Oberarmbeines (Caput Humeri), ein Kugelsegment, bilden zusammen das Schultergelenk. Nur etwa ein Drittel bis ein Viertel des Gelenkkopfes wird durch die Gelenkpfanne abgedeckt. Bei herabhängenden Armen liegt nur der untere Teil des Gelenkkopfes darin. Beide Flächen werden von einer schlaffen Gelenkkapsel umschlossen. Die vordere Wand der Kapsel weist dünne Stellen auf, die nicht einmal einen Millimeter dick sind. Diese Kapsel besitzt nur ein einziges Verstärkungsband, das Ligamentum coracohumerale. So ist es nicht verwunderlich, dass Verletzungen gerade an diesen Abschnitten häufiger auftreten.
Das beweglichste Gelenk des Körpers besitzt eine Muskelsicherung aber keine Knochen- oder Bänderführung. Druck und Reibung werden durch die Schleimbeutel >Bursa subacrominalis und Bursa subdeltoidea, der sich bis unter den Deltamuskel erstreckt, vermieden.

Starke Muskeln für Bewegungsfreiheit – die Rotatorenmanschette

  • Großer Brustmuskel (Musculus pectoralis major):
    Er sorgt für das heran führen, nach vorn und nach innen bringen der Arme. Beim Brustschwimmen oder Klettern, bei Hieb- und Schlagbewegungen, Stoßen und Werfen wird dieser Muskel beansprucht. Auch Tragen oder Ziehen von Lasten wird durch den großen Brustmuskel unterstützt
  • Deltamuskel (Musculus deltoideus):
    Ein- und Auswärtsdrehen der Arme, Anziehen einer Jacke oder Kämmen und Frisieren der Haare – ohne ihn geht es nicht. Selbst das Weiterrücken der Hand beim Schreiben, Essen und eine Tasse zum Mund führen wird vom Deltamuskel unterstützt.
    Ist er gelähmt, kommt es durch die fehlende Muskelführung zur Ausbildung eines sogenannten Schlottergelenkes. Der Arm kann nur noch mit Schwung und Unterstützung durch den Obergrätenmuskel seitlich angehoben werden.
  • Breiter Rückenmuskel (Musculus latissimus dorsi):
    Ausholen zu Wurfbewegungen, Arbeit mit Axt oder Beil, bei der sich die Kraft aus der Dehnung entfaltet, werden von ihm unterstützt. Bei aufgestützten Armen hält der Rückenmuskel den Rumpf. Hohen Belastungen ist er im Leistungssport, beispielsweise beim Stütz auf Barrenholmen oder Kreuzhang an den Ringen, ausgesetzt.
  • Großer Rundmuskel (Musculus teres major):
    Er arbeitet als Adduktor und als Innenrotator, das heißt er führt den erhobenen Arm an den Rumpf und bringt ihn unter leichter Drehung mittig an den Rücken, wenn die Arme hinter dem Rücken verschränkt werden sollen.
  • Obergrätenmuskel (Musculus supraspinatus):
    Er hält die Spannung in der Gelenkkapsel und stabilisiert die Schulter beim nach vorn und nach außen Anheben des Armes.
  • Untergrätenmuskel (Muskulus infraspinatus) hilft bei der Außenrotation: Seine oberen Anteile fungieren als Heber, die unteren als Adduktoren.
  • Kleiner Rundmuskel (Muskulus teres minor) unterstützt die Arbeit des Untergrätenmuskels, Außenrotation und Adduktion der Arme
  • Unterschulterblattmuskel (Musculus subcapularis) hält die Spannung in der Gelenkkapsel und unterstützt das Heranführen der Arme an den Oberkörper sowie Vor- und Zurückheben.

Weiterhin sorgen Hakenarmmuskel (Musculus coracobrachialis)Langer Kopf des zweiköpfigen Armmuskels(Caput longum Musculus bicipitis brachii) und Langer Kopf des Armstreckers (Caput longum Musculus tricipitis brachii) für Stabilität in den Schultergelenken.

Ober- und Untergrätenmuskel, Unterschulterblattmuskel, großer und kleine Rundmuskel bilden eine Art Dach über dem Humeruskopf. Besonders im Alter kommt es an dieser Stelle zu ausgedehnten Rissen, der sogenannten Humeruskopfglatze. Auch ein Sturz auf den ausgestreckten Arm kann Ursache für einen solchen Riss sein.

Operation und moderne Therapien gegen Schulterschmerz

Das komplizierte System aus Gelenkkapsel, Schleimbeuteln, Muskeln, Sehnen und Bändern ist täglich im Dauereinsatz und hohen Belastungen im Sport ausgesetzt. Degenerative Veränderungen und Verletzungen können die Folge sein:

Omarthrose: Degeneration des Glenohumeralgelenkes nach lokalen Entzündungen mit nachfolgenden Bewegungseinschränkungen. Im Röntgenbild ist ein Hochstand des Humeruskopfes mit einem zu schmalen Gelenkspalt zu sehen.
Arthrose des Akromioklavikulargelenkes: Mechanische Überbelastung mit degenerativen Veränderungen und punktuellem Schmerz mit Ausstrahlung.
Schmerzhafte Schulter
Periarthrosis humeroscapularis adhaesiva: Einseitige schmerzhafte Bewegungseinschränkung durch Kapselfibrose oder Verklebungen aufgrund von Schonhaltungen oder Entzündungen. Manchmal bleibt die Ursache auch ungeklärt. Eine Röntgenuntersuchung zeigt meist eine unauffällige Gelenkstruktur
Periarthrosis humeroscapularis calcificans: Schmerzhafte Kalkablagerungen im Bereich der Rotatorenmanschette, die vorwiegend bei Frauen auftreten. Besonders schmerzhaft ist dies, wenn der Schleimbeutel mit betroffen ist. Schonhaltung und Berührungsempfindlichkeit sind die Folge (Bursitis calcarea)
Impigment-Syndrom: Degenerative und entzündlich bedingte Schmerzen an der Sehne des Obergrätenmuskels (Musculus supraspinatus) oder Riss der Rotatorenmanschette.
Luxationen durch mechanische Einwirkungen bei Sturz oder Fehlbelastung

Um anhaltende Probleme im Bereich der Schulter zu vermeiden, sollten Schulterbeschwerden schnell von Schulterspezialisten behoben werden. Verschiedene Therapie- und Behandlungstechniken verhindern auch ein Fortschreiten von chronischen Schulterbeschwerden
Dank einer rasanten Entwicklung in den letzten Jahren ist es heute möglich, Operationen mit minimal-invasiven Verfahren durchzuführen, die sehr erfolgreich sind und nur geringe Operationsrisiken bergen.
Minimal-invasive arthroskopische Operationen sind bekannt unter Schlüssellochoperation, Spiegelung, Arthroskopie oder Endoskopie. Es ist ein Eingriff, bei dem zwei bis vier Einschnitte von maximal ein Zentimeter Länge erfolgen. Operationsinstrumente und Endoskop (Kamera) werden wie durch ein Schlüsselloch in die Schulter eingeführt. Mit der Kamera lässt sich das Geschehen vor Ort betrachten und sofort operativ beheben. Diagnostik und operative Therapie sind eng miteinander verbunden. Zur Anwendung kommt dieses Verfahren unter anderem bei:

  • Impingement-Syndrom
  • Kalkschulter
  • Frozen shoulder bekannt als Schultersteife
  • AC-Arthrose
  • zur Stabilisierung von ausgekugelten Gelenk
  • Ruptur der Rotatorenmanschette

Derartige Operation lassen sich ambulant durchzuführen. Im Zentrum für Schulterchirurgie entscheiden unsere Spezialisten verantwortungsvoll und kompetent in welchen Fällen dies machbar ist.

Modernste Untersuchungsmethoden ermöglichen eine schnelle Diagnose, nach der wir einen individuellen Therapieplan erstellen.
Ob

  • Unfallchirurgie
  • Kapsel-Plastiken
  • Implantationen von Schulterprothesen
  • Sehenentransfers nach Rupturen der Rotatorenmanschette

– Operationen aller Schweregrade, maßgeschneiderte innovative Therapien, und eine ganzheitliche Behandlung helfen Ihnen, sich schnell von Ihren Schulterschmerzen zu befreien.